Bleib in Verbindung

Hirschragout mit Kartoffelknödelchen und Rotkohl

Unser leckeres Weihnachtsrezept wird euch von der VHS Balingen präsentiert. Den Rezepttipp haben wir von der Dozentin Dagmar Hirschpek bekommen – Petras Erfahrungsbericht über einen Kochkurs bei Dagmar war im Januar 2016 der erste Blogbeitrag #imländle. Das Programm der VHS (übrigens eine tolle Geschenkidee für Weihnachten, auch als Gutschein), findet ihr hier.

 

Weihnachten steht vor der Tür. An Heiligabend wird der Tisch festlich gedeckt und mit einem gemeinsamen Abendessen das Beisammensein der Familie gelebt. Für diesen besonderen Anlass haben wir einen leckeren Rezepttipp für euch. Wir wünschen euch viel Freude beim Kochen und Genießen.

Zutaten

 

Ragout

600 g Zwiebeln
200 g Karotten
150 g Knollensellerie
100 g Butterschmalz
1,5 kg Hirschfleisch
600 ml trockener Rotwein
2 TL Salz
8 Pimentkörner
1 TL bunter Pfeffer
2 frische Rosmarinzweige
4 Wachholderbeeren
3 EL Tomatenmark
1 Orange
400 ml Wildfond

Rotkohl

1 Packung Apfelrotkohl (TK oder Glas)
1 Glas Preiselbeermarmelade
1 Lorbeerblatt

Kartoffelknödelchen

800 g Kartoffeln, geschält gewogen
1 Ei
3 TL Salz
150 g Kartoffelmehl
Muskat zum Abschmecken
2 Semmeln, altbacken
4 TL Butter
etwas Kartoffelmehl
1/2 Bund Petersilie, fein gehackt

 

Zubereitung

 

Ragout

Zwiebeln schälen und würfeln. Karotten und Sellerie schälen und ebenfalls würfeln. 70 g Butterschmalz erhitzen, das Hirschfleisch darin scharf anbraten und wieder herausnehmen.
Zwiebeln, Karotten und Sellerie in 30 g Butterschmalz anbraten und mit 200 ml Rotwein ablöschen.

Angebratene Ragoutstücke, 2 TL Salz, 5 Pimentkörner, restliche Gewürze und Tomatenmark dazugeben. Orange auspressen und den Saft ebenfalls dazugeben. Bei geschlossenem Deckel etwa 2 Stunden köcheln lassen, bis das Fleisch zart ist.

Während der Kochzeit immer wieder umrühren und den Wildfond sowie den restlichen Rotwein nach und nach zugießen und einköcheln lassen. Am Ende der Kochzeit ist genug Sauce übrig.

 

Rotkohl

In der Zwischenzeit das Rotkraut erwärmen, 3 Pimentkörner, das Lorbeerblatt, 1 EL Preiselbeermarmelade und 100 ml Wasser hinzufügen und ohne Deckel etwa 10 Minuten leise köcheln lassen.

 

  Kartoffelknödel

Die Kartoffeln in Stücke schneiden und in Salzwasser weich kochen, abgießen und sofort durch die Kartoffelpresse drücken. Lauwarm abkühlen lassen, mit Ei, Salz, Muskatnuss und dem Kartoffelmehl zu einem geschmeidigen Teig verkneten.

Brötchen in kleine Würfel schneiden und in 1 TL Butter knusprig rösten.

Hände anfeuchten und etwas Knödelmasse entnehmen, leicht flachdrücken und einige Croutons hineingeben, zusammendrücken und schöne runde kleine Knödel formen. Fortfahren, bis die Masse aufgebraucht ist.

Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen, die Knödel nochmals leicht in Kartoffelmehl wälzen und in das kochende Wasser gleiten lassen. Hitze zurücknehmen und 10 Min. sieden lassen. Achtung! Nicht kochen, sonst zerfallen sie.

In der Zwischenzeit die Petersilie fein hacken, restliche Butter schmelzen und leicht anbräunen lassen, die Petersilie darin schwenken und beiseitestellen.

Wenn die Knödelchen nach 10 Min. oben schwimmen, sind sie gar. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen und in eine angewärmte Schüssel geben. Mit dem Butter-Petersilien-Gemisch beträufeln und  mit dem Hirschragout und dem Rotkohl servieren.

 

Varianten

Wer keine Kräuter mag, kann stattdessen etwas Paniermehl in der Butter rösten und über die Knödel geben, diese Variante schmeckt auch sehr lecker.
Wer Hirschfleisch nicht mag oder nicht bekommt, kann das Hirschragout auch durch Rind- oder Kaninchenfleisch ersetzen.

 

 

 

Kommentar verfassen

Bleib in Verbindung

via E-Mail

Werde via E-Mail über neue Storys informiert.

Blick hinter die Kulissen

Snapchat

Follow imlaendle on Snapchat!

Kategorien

×
%d Bloggern gefällt das: