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#meineweltverändern – machst du mit?

#meineweltverändern – machst du mit?

Viele von uns tun es, manche reden darüber, wenige stellen sich damit ins Rampenlicht. Betrachten wir die Fakten, wird rasch klar, dass gute Taten für viele selbstverständlich sind: Über 30 Millionen Deutsche engagieren sich mehrere Stunden im Monat ehrenamtlich. Quelle: Utopia

Das Spendenvolumen der Deutschen lag im Jahr 2016 bei 5,3 Mrd. Euro. 33 % der deutschen Bevölkerung –  das sind 22,1 Mio. Personen – haben im Jahr 2016 Geld gespendet. Quelle: Spendenrat

In Baden-Württemberg engagieren sich Tag für Tag mehr als vierzig Prozent der Bürgerinnen und Bürger freiwillig und unentgeltlich für andere Menschen, Initiativen oder Projekte. Das ist fast jeder zweite Baden-Württemberger. Das Engagement für die Gesellschaft ist für den Einzelnen nicht lebenswichtig, für unsere Gesellschaft aber unverzichtbar. Es bereichert das Leben und fördert die Gesundheit. Das scheinen die Baden-Württemberger zu wissen, schließlich engagieren sich so viele freiwillig für die Gemeinschaft. Übrigens liegt Baden-Württemberg mit diesem Engagement im Bundesvergleich mit an der Spitze. Quelle: www.echt-gut-bw.de

Betrachten wir die täglichen Schlagzeilen und Gesprächsthemen, finden diese Themen im Verhältnis nicht allzu viel Platz.
Da kann die leise Frage aufkommen, woran das liegt. Wo keine Nachfrage, da kein Angebot? Ziehen Sensationen, prominente Alltagssorgen und freudige Smalltalk-Situationen mehr, als es die gute Tat jemals könnte? Sind wir oft zu träge, die Tragik anderer zu ertragen? Ist es Pflicht, bei einem guten Zweck nach dem berührenden Schicksal, das dahintersteckt, zu fragen? Manchmal sind wir müde und lassen uns gerne berieseln. Scrollen durch die News der Social-Media-Kanäle und genießen die leichte Kost.
Zudem sind wir von (schwäbischer) Bescheidenheit geprägt.
Viele von uns spenden, sind in ehrenamtlichen Ämtern. Damit profilieren wollen sich die guten Seelen unter uns nicht. Das gehört einfach nicht ins Rampenlicht. Wir nicken und können nachvollziehen, warum das so ist, kommt doch schnell der Gedanke auf:
Du machst das nur, damit jeder sieht, dass du einer von den Guten bist.
Was wäre, wenn jeder, der Gutes tut, wie selbstverständlich mit Freunden oder in der Öffentlichkeit darüber spricht? Die Menschen, die davon erfahren, könnten sich inspirieren und motivieren lassen, die Welt mit ihren Möglichkeiten ein bisschen besser zu machen. Mehr Gleichgesinnte würden sich finden und neue ehrenamtliche Ideen spinnen, Unternehmen bei gemeinnützigen Aktionen ihre Kunden und Mitarbeiter noch mehr einbinden.
#imländle berichtet immer wieder über gemeinnützige Themen.
Da es sich um einen öffentlichen Blog handelt, komme ich gezwungenermaßen an der (schwäbischen) Bescheidenheit vorbei. Ich habe mich bei der Frage ertappt, ob die eigenen Taten im Verhältnis zu dem, was andere leisten, nicht zu nichtig sind, um sie zu erwähnen. Dann hat mich das Grübeln gepackt. Immer wieder treffe ich auf Menschen, die helfen wollen, es bereits tun oder gerne etwas auf die Beine stellen würden. Egal wie groß oder klein die Tat ist, darüber berichten muss #imländle laut ihnen nicht. Von Müssen kann – so das Ergebnis meiner Gedankenmacherei – jedoch keine Rede sein. Mein Fazit ist klar: Sobald du etwas Gutes tust, ist die positive Schlagzeile da. Und ganz ehrlich: Ich finde diese Art von Nachricht wunderbar.
Vielleicht können wir #imländle die gewohnte Bescheidenheit ein klein wenig durchbrechen.
Leute dazu animieren, von ihrem Handeln zu sprechen. Sie könnten das, was sie oder andere tun, im Netz mit Bildern und/oder ein paar Zeilen verewigen und mit #meineweltverändern taggen. Wir #imländle werden in regelmäßigen Zeitabständen das World Wide Web nach #meineweltverändern durchsuchen und damit eine neue Aktion ins Leben rufen. Wem das zu neumodisch ist: Schreibt uns einfach eine E-Mail an petra(a)imlaendle.de. Ich werde auf dem Blog immer wieder von den großen und kleinen Heldentaten, die wir finden, berichten. Auf Smalltalk, Allüren und Bescheidenheit in diesem Fall völlig verzichten.
Lasst es uns angehen – es wäre toll, wenn wir uns bald unter #meineweltverändern wiedersehen.

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