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Wie geht es mit #imländle weiter?

Business #imländle – Bericht No. 2

Erstens kommt es anders, zweitens als Frau denkt. Seit der Veröffentlichung des ersten Berichtes sind einige Tage ins Land gezogen. Es gibt tolle Neuigkeiten, über die ich mit diesem Beitrag berichte. Während ich schreibe, muss ich immer wieder den Kopf leicht schütteln. Weil ich es noch gar nicht glauben kann.

Im Herbst 2016 veröffentliche ich den ersten Businessbericht #imländle. Zu jener Zeit blogge ich für #imländle ausschließlich in meiner Freizeit und überlege mir, wie ein Hobby zum Beruf werden kann. Ich treffe auf den Steuerberater Ralph Setzer von der Kanzlei PKF Wulf Egermann. Ich melde ein Nebengewerbe an und grüble, wie die Entlohnung für meine Schreibtätigkeit sinnvoll darstellbar ist. Nachts liege ich wach und mache mir Gedanken. Wo sind meine Grenzen? Wieviel kann ich mit meinem Know-How und meinen Möglichkeiten leisten? Das Fazit ist: Ich weiß es nicht. Was ich weiß ist, dass ich schreiben will. Auf Menschen treffen, die mein Herz berühren. Ich möchte mehr über unsere Heimat erfahren und das Erlebte auf Papier bringen. Mit anderen kreative Ideen spinnen und diese umsetzten. Für gemeinnützige Organisationen #imländle ein Rampenlicht anknipsen. Dem heimatlichen Lifestyle, der Kultur und der Kulinarik eine kleine Bühne bieten. Es muss authentisch und echt sein. Das ist mein höchster Anspruch. Wie können bezahlbare #imländle „Produkte“ aussehen, um diesen gerecht zu werden?

Während ich mich auf dem Kissen wälze und nicht schlafen kann, wird mir klar, dass ich an meine Grenzen stoße. Ich bin keine Grafikerin. Das #imländle Design bastle ich frei Schnauze. Sehr wohl ist mir bewusst, dass es Potenzial nach oben gibt. Auch meine Werbemaßnahmen sind überschaubar. Ich hab mal ein paar Flyer ausgelegt und frage Menschen, über die ich schreibe, ob sie ihre Facebookfreunde auf die #imländle Fanseite einladen. That’s it. Die Betriebswirtschaft und steuerlichen Belange sind für mich staubig und trocken wie ein Knäckebrot. Ich bewundere die Leute, denen die Materie schmeckt. Ich will nicht behaupten, dass sie ungenießbar ist, aber für mich eben schwere Kost. Da liege ich nun. Mitten in der Nacht und hellwach. Vor mir türmt sich ein Berg, der riesig erscheint. Mit einem Mutterherz, welches in erster Linie seinem Kind gerecht werden möchte und mit einem Nebengewerbe im Rucksack, das sich auf zwei Schultern ziemlich schwer anfühlt. Ob ich nicht doch einfach weitermache wie bisher? Mit einem Job, mit dem ich meine Brötchen verdiene und mit #imländle als mein leidenschaftliches Hobby? Dann stellt sich wiederum die Frage, wie lange ich diesen Weg gehen kann. Irgendwann muss ich kritisch hinterfragen, ob eine bezahlte Nebentätigkeit nicht verantwortungsvoller wäre. Ich muss mit Ralph Setzer sprechen, geht es mir durch den Kopf, bevor ich endlich einschlafe.

Wir verabreden uns zum Mittagessen und ich erzähle von meinen Überlegungen. Er versteht, was ich meine und denkt laut nach: „Dann brauchst du jemanden, der mitmacht.“ Wir diskutieren und überlegen, wie so etwas darstellbar ist. Mein Baugefühl weiß, was es will und irgendwann platzt es aus mir heraus: „Könntest du dir vorstellen mitzumachen?“, Ralph Setzer sagt „Ja“. Gemeinsam besuchen wir Frank Türke von der Werbeagentur Atelier Türke in Weilstetten. Ich kenne ihn von den Veranstaltungen des Vereines Freiraum Balingen kreativ e.V.. Wir erzählen von unserem Vorhaben und unterhalten uns über die Möglichkeiten. Er versteht, was wir meinen. „Könntest du dir vorstellen mitzumachen?“, fragt Ralph Setzer und Frank Türke sagt „Ja“. Knall auf Fall fühlt es sich nach „ Gipfel stürmen“ an. Mit den Herren schaffe ich es, den Berg hochzuklettern. Sie investieren aus Überzeugung und ich darf mein Hobby zum Beruf machen.

Seit diesen Treffen sind einige Wochen vergangen. Immer wieder sitzen wir zusammen, tüfteln an der Struktur, dem Design, den Ideen und Vermarktungsmöglichkeiten. Am 25.01.2017 ist Notartermin, dann gründen wir gemeinsam die #imländle GmbH. Etwas später wird der Blog in einem neuen Design erscheinen. Das haben wir Vera zu verdanken. Einer Grafikerin vom Atelier Türke. Sie hat mir mit ihrer Arbeit rasch vor Augen geführt, dass es bei dem #imländle Design extrem viel Potenzial nach oben gibt. Die Inhalte auf dem Blog werden strukturierter und vielfälltiger. Neben den Storys erwarten euch viele Bilder und Videos. Auch Instagram, Pinterest, Youtube und Snapchat werden neben Facebook und dem Blog eine größere Rolle spielen. Es wird bunt. Genauso wie unser Leben in der Heimat eben ist. Aber eines nach dem anderen und dazu bald mehr.

Was mich ruhig schlafen und voller Freude auf die Zukunft blicken lässt, muss noch gesagt sein: Bei allem was wir brainstormen und tüfteln, sind wir uns in einer Sache immer und zu hundert Prozent einig:

#imländle steht für echte, emotionale Geschichten über Menschen und über unserer Region.

Freudige Grüße

Petra

P.S. Frank Türke und Ralph Setzer werde ich im nächsten Businessbeitrag vorstellen. Damit ihr die Herren kennenlernt und wisst, warum sie sich für den #imländle Blog entschieden haben.

P.S.S. Tolle Neuigkeiten gibt es auch vom SWR. Der Sender berichtetet in der Landesschau über den #imländle Blog. Am 14.02.17 und am 15.02.17 sind die Drehtage. Den genauen Sendetermin gebe ich alsbald bekannt.

 

3 Comments

  1. Jürgen Kunz

    25th Jan 2017 - 18:37

    Liebe Petra, mit großem (kollegialen) Interesse habe ich Deinen Blogeintrag gelesen, und ich gebe es zu, ich musste ein wenig schmunzeln. Denn genau Deine Leidenschaft für „imlaendle“ teile ich, eine Leidenschaft für die schwäbische Kultur in unterschiedlicher Ausprägung. Zusammen mit meinem kongenialen Partner Martin Opitz haben wir aus dieser Leidenschaft heraus ein wunderbares Projekt entwickelt und in nur wenigen Monaten aus dem Boden gestampft: das erste Schwäbische Märchen- und Geschichtenhaus. Nach nur zwei Monaten hat diese Idee eine unerwartete Eigendynamik entwickelt, aus der sich inzwischen mehr als 40 Veranstaltungen für dieses Jahr ergeben haben. Dabei wissen wir im Augenblick noch nicht genau, in welcher Unternehmensform wir dieses Projekt künftig stemmen, auch sind wir intensiv am Arbeiten, dass unser Schwäbisches Märchen- und Geschichtenhaus finanziell eine solide Basis haben wird. Eines ist indes klar, wenn man mit Leidenschaft eine Idee umsetzt, das uneingeschränkte Engagement dafür einsetzt, dann lösen sich dieses „Marginalien“ sicherlich (fast) von alleine.
    A liab’s Griaßle Jürgen Kunz

    • imlaendle

      28th Jan 2017 - 10:31

      Hallo lieber Jürgen – wie schön und was für ein tolles Feedback, ich freue mich sehr. Das hört sich nach einem spannenden Projekt an und ich drücke euch ganz fest die Daumen, dass alles so kommt wie es für euch am Besten ist!!! Ganz liebe Grüße Petra

  2. Warum Frank Türke bei #imländle mitmacht – imlaendle.me

    16th Mrz 2017 - 17:39

    […] Business Bericht No. II […]

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