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Sinnfrei ins neue Jahr.

Sinnfrei ins neue Jahr.

Der #imländle Blog kehrt mit einem kleinen, sinnlichen Gedankenspiel in die Online-Welt zurück. 2017 erwartet uns viel Neues. Der Blog wird bunter, vielfältiger und themenreicher. Dazu erfahrt ihr in naher Zukunft mehr. Nun lasst uns erstmal völlig sinnfrei das neue Jahr begrüßen. Willkommen zurück #imländle.

Januar 2017. Der Christbaumschmuck wird in den letzten Häusern in Kartons und in den Keller gepackt. Die Silvesternacht rauschend, mit Räuschle oder gediegen gefeiert, sind wir schwungvoll in unser nächstes Kapitel gerauscht. Da stehen wir wieder. Vor den leeren Seiten eines weiteren Kalenderjahres. Den Kalender bis Ostern prall gefüllt sind wir gespannt, was 2017 zu bieten hat. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Darum macht es Sinn, sich Ziele zu stecken und diese fest im Auge zu behalten. Egal ob beruflich oder privat. Im Job wollen wir erfolgreich sein, während wir nebenher unsere Work- Life-Balance achtsam im Alltag manifestieren.
Unser getakteter Wochen-Rhythmus lässt genug Spielraum für Spontanität.
Da unsere Zeit kostbar ist, will auch die Spontanität gut geplant sein. Wir schaffen uns das, was wir verdient haben. Freiheit. Im Fitnessstudio, in der Planung für den nächsten Sommerurlaub (aber bitte mindestens 90 % Weiterempfehlungsrate, bei der Hotelprüfung über Holidaycheck), in den heimischen Naherholungsgebieten oder im Job.
Erfolg, finanzielle Unabhängigkeit gepaart mit Lebensfreude fühlt sich gut und frei an. Unsere Freiheit will ausgekostet werden und das in vollen Zügen. Darum Vollgas. Auf allen Kanälen, mit allen Sinnen, Menschen und Lektionen, die unser Leben zu bieten hat. Das ist clever. Das macht Sinn. Die Frage ist, wieviel Fähigkeit erlangen wir durch unsere kontrollierte Planung, etwas wahrzunehmen oder gar bis tief in unser Herz zu empfinden? Oder einfach mal Sinnfrei ausprobieren?  Und schauen, was mit unserer ungewohnten Freiheit passiert. Denn dann wäre sie neu definiert. Lasst uns den Gedanken weiter spinnen.

Scheiß auf das Nichtrauchen. Lieber eine Stange Kippen kaufen. Rauchen bis uns der Brechreiz packt. Bis wir keinen Bock mehr haben und es einfach sein lassen. Völlig verrückt, anstelle von geplanten Umsatzzahlen, die eigenen Kindheitsträume zu Papier bringen. Zeit opfern für das was unwichtig und vergessen scheint. Uns vielleicht aber die Augen für unsere Sehnsüchte öffnet. Den Urlaubskatalog mit geschlossenen Augen wälzen, dabei den Zufall entscheiden lassen. An einen Ort reisen, an dem wir Holidaycheck verpassen. Den Frühjahresputz durch eine Chaosparty mit dem Nachwuchs ersetzten. Mit Kostüm und klebriger Fingerfarbe durch die Wohnung fetzen. In die Welt der Playmobil Ritter, Barbie Prinzessinnen und Phantasiehelden eintauchen. Und das nicht nur beiläufig, weil es sein muss, sondern mit vollem Bewusstsein und stundenlang. Sinnlose Zeitverschwendung, hinter der sich die unendliche Weisheit unserer Kinder versteckt.

Oder einfach mal nichts tun. Abhängen. Nichts zu sagen haben. Die Stille erleben. Erkennen, dass dies nicht einfach aber wichtig ist. Auf das Abnehm-Programm pfeifen und den Ofen für den Neujahres-Braten mit Spätzle und Soß’ anschmeißen. Mit vollem Bauch erkennen, dass die leichte Kost ein Segen ist. Das Joggen nicht anfangen, sondern völlig sinnlos nur einmal laufen gehen. Vieleicht wird unsere Begierde nach Bewegung auch ohne Schlachtplan geweckt. Bei allem was wir tun, den Druck rausnehmen. Kontrolle abgeben.

Vielleicht könnte ein sinnvoller Vorsatz für 2017 sein, den Sinn von der Leine zu lassen. Oder zumindest die Leine etwas zu lockern und sich ein bisschen mehr als bisher von der Spontanität und dem Leben treiben lassen.

In diesem Sinne ein gutes neues Jahr #imländle.

 

 

 

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