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Ich bin dann mal weg.



Was ist Capoeira?


YES WE CAN feiern

Aentertainment.de I Balingen

Die Zeit rennt und wir mit ihr in unserem Alltag. Die ruhigen Momente sind wertvoll, die Partys selten geworden. Wie war es damals und warum steht heute Qualität vor Quantität? Mit einem Augenzwinkern reisen wir in die Vergangenheit und betrachten die Gegenwart. Warum es durchaus Sinn macht, ab und an auszugehen und weshalb der 10. Dezember die perfekte Gelegenheit dafür ist, erfahren wir mit dieser Story.  Für das Video haben wir drei wilde Herren auf die Couch gezerrt. Viel Spaß damit.

Die Uhr tickt. Nicht nur die Biologische. Ein Jahr jagt das andere. Wir sind mittendrin und groß geworden.

Früher bewunderten uns die Alten: „Mensch, bist du wieder gewachsen“. Heute bejubeln wir unseren Nachwuchs, den wir mit viel Schweiß, noch mehr Liebe und besten Vorsätzen großziehen. Nebenher bewältigen wir unseren Alltag, zahlen das Häusle ab, machen Yoga, fahren Mountainbike, fliegen in den Urlaub, schätzen die Heimat und die seltenen, ruhigen Momente unseres Daseins. 

Die sind uns für unser heimeliges Wohlbefinden wichtig.

Die Couch ist heilig

Auf dem Sofa #imländle

Unsere Generation hat die Wertigkeit der heiligen Couch längst erkannt. Jahrzehnte wartete das heiße Ding geduldig auf uns. Nun sind wir da und warten mit Jogginghose, Rotweinglas und Kuscheldecke auf ein besseres Fernsehprogramm. Im besten Fall läuft ein Tatort. Ist der gut, ist unser Abend perfekt. Das ist wirklich so. Wenn Ruhe im Haus eingekehrt und der Tag bewältigt ist, beginnt unsere wilde Zeit. Nichts-tun-müssen weckt eines unserer wesentlichsten Freiheitsgefühle. Freiheit ist wild!

Ob wir noch ausgehen? Ja, logisch. Auch unsere Welt dreht sich.

Bei uns dreht es sich einfach nicht mehr darum, wie oft wir ausgehen. Der Preis ist höher als damals und verpflichtet zur kritischen Abwägung.

Wann lohnt es sich, das heiße Ding im Stich zu lassen? Wieviel alkoholische Getränke wecken unseren Kater und wie lange hängt er danach mit uns auf der Couch ab? Dieses Biest wird im Gegensatz zu uns mit jedem Jahr unruhiger.

Entscheiden wir uns für den Aufbruch und pfeifen auf das Kätzchen, beginnt die Planungsphase. Wo schlafen die Kleinen? Wer fährt? Wie kommen wir nach Hause? Wie lange dürfen wir am nächsten Tag ohne Vorbildfunktion leiden? Wo können wir vor der Feier (gemütlich) eine Kleinigkeit essen gehen? Schaffen wir es am Tag danach bis zehn Uhr auszuschlafen? Oder kommt uns der innere Wecker in die Quere? Und zu guter Letzt: Was ziehen wir an?

Vorglühen und losziehen

Früher ging das schneller: Was ziehen wir an?

Das wars. Mehr gab die Planung nicht her.

Aufbrezeln, vorglühen in den Club ziehen. Nach der letzten Platte von der Tanzfläche taumeln und die Aftershow an der Tankstelle einläuten. Im Morgengrauen und blauer als der Himmel ins Bett fallen, ein Bein raushängen, pennen.

Bis uns der Hunger oder die schräge Tanzeinlage von letzter Nacht weckt. Was war das peinlich, als wir an der Stange auf dem Podest hingen! Hoffentlich hat Mr. Perfekt uns nicht gesehen. Und überhaupt, warum klebte Madam „Aufdiebinichneidisch“ den ganzen Abend an ihm. Telefon her, beste Freundin anrufen und die Nacht akribisch analysieren. Nebenher eine Fertigpizza in den Ofen schieben und das nächste Vorglühdate vereinbaren. Danach nochmal schlafen dann wachduschen und im Anschluss überlegen: Was ziehen wir an?

Weiter ging es.

unsere-jugend-imlaendle

Mal ehrlich? Das wäre heute nichts mehr für uns. Aus dem Alter sind wir raus. Da wollen wir nicht mehr rein.

Unser Ausgang lebt heute von selbstbewusster Qualität.

Es geht nichts über selbstgemachte Pasta beim Italiener. Und die bitte vor der Party. Unser Bewegungsdrang zu guter Musik darf seine volle Entfaltung erleben. Selbst wenn wir mit unseren akrobatischen Tanzeinlagen bis zur Decke springen, juckt das kein Schwein und vor allem nicht uns. Ungemein wertvoll und selten ist die Möglichkeit, jenseits von fröhlichen Kinderliedern zu schwofen.

Warum bitte sollten wir neidisch sein? Wir freuen uns aufrichtig über das Wiedersehen. Verquatschen uns an der Bar mit Madam „Wunderschön“ und trinken einen auf alte Zeiten. Der Kater kann uns mal.

Es wird gefeiert, getanzt und gelebt.

Vielleicht ein bisschen früher als früher treten wie die Heimreise an. Fahren im Taxi an der Aral vorbei und lächeln. Zu unserer Zeit fand die Aftershow in der Tankstelle statt.

Jetzt freuen wir uns erstmal aufs warme Bett. Trinken ein Liter stilles Wasser und fallen selig auf die weiche Matratze. Das Karussell dreht sich damals wie heute. Der Trick mit dem Bein raus stellen funktioniert immer noch einwandfrei. Uns fallen die Augen zu und kurz vor dem Einschlafen denken wir: Was für ein geiler Abend.

Ausbrechen macht Sinn

Morgen ist ein neuer Tag. Mit Kätzchen im Kopf, leblosem Körper auf der Couch und tiefster Vorfreude im Herzen: Bald bringt Oma die Kinder heim.

Das ist unser Leben und es ist gut.

Um die Achtung davor niemals zu verlieren, aber auch um die Achtsamkeit auf die Ausgelassenheit zu lenken, macht es Sinn ab und an auszubrechen. 

Dann ist es an der Zeit das Freiheitsgefühl aus dem Wohnzimmer in die Welt zu tragen. In die, die sich jenseits vom Alltag auf einer wilden Party dreht.

Feierikone Ifi teilt diese Meinung. Darum haben die Jungs seine Kult-Partys von früher wieder aufleben lassen. Viele von uns haben sie miterlebt und können es heute wieder tun. Zweimal im Jahr feiern die Wilden von damals eine Revival- Party vom Feinsten.

Am 10. Dezember 2016 ist es wieder soweit. Im Loft steigt die vierte DEJA- VU Party. Eine Chance zu zeigen, dass wir Alten sehr wohl wissen, wie das mit dem Feiern geht.

Eine kritische Abwägung ob es sich lohnt, ist meines Erachtens nicht nötig. Wir können direkt mit der Planungsarbeit beginnen und vor den gefüllten Kleiderschrank springen.

Yes we can

Und jetzt Bühne frei für Chris, Ifi, Mark und unsere alten Zeiten. Mit Rücksicht auf das heimelige Wohlbefinden haben wir als Kulisse eine Couch gewählt. Komplett ist die Crew übrigens nicht. Sven hat unser Date verpasst. Der stand nach einem Geschäftstermin im Stau. Wie das eben so läuft, wenn man erwachsen ist.

 

3 Comments

  1. Rock & Poem auf der Bühne – #imländle

    21st Dez 2016 - 13:33

    […] Yes we can feiern […]

  2. Sinnfrei ins neue Jahr. – #imländle

    11th Jan 2017 - 15:15

    […] Yes we can feiern […]

  3. Sinnfrei ins neue Jahr. – #imländle

    11th Jan 2017 - 15:15

    […] Yes we can feiern […]

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