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Mit Miri nach Mailand

Mit Miri nach Mailand

Miriam ist eine echte Griffelspitzerin. Die Balingerin schreibt und lektoriert, und das professionell. Wenn sie nicht tippt, arbeitet Miri als freiberufliche Dozentin bei der vhs Balingen. Dort organisiert sie seit kurzem die FunTours – ausgefallene Trips für Leute, die öfter was erleben wollen. Der Job passt perfekt zu der Texterin: Egal ob Fernreise oder regionaler Ausflug, sie liebt das Reisen. Und das wiederum passt perfekt ins Ländle. Miriam nimmt uns ab sofort mit auf ihre FunTours und privaten Trips. Bald dürfen wir mit ihr zum Camping ins südliche Afrika fliegen, heute fahren wir aber erst mal nach Mailand. Dort hat Miriam ihre Premiere mit den FunTours gefeiert.

Herzlich willkommen #imländle, liebe Miriam. Und nun ab nach Italien.

 

miri-imlandle

 

Freitagnacht, 00.30 Uhr. Ich stehe auf dem Parkplatz unter der Stadthalle und warte. Der Regen nieselt sachte auf meinen Schirm. Immer wieder werfe ich einen Blick zur Straße – wann kommt der Bus? In meinem Kopf rotieren die Gedanken. Habe ich alles gut vorbereitet? Wird es den Leuten gefallen? Was, wenn es in Mailand auch regnet oder die Stadtführung langweilig ist? Ich gehe den Ablauf noch mal durch. Alles passt. Meine Planung ist definitiv zuverlässiger als mein Selbstvertrauen als frisch gebackene Reiseleiterin.

Willkommen bei den vhs-FunTours

Da kommt der Bus! Ich laufe zur Bushaltestelle, auch die Teilnehmer trudeln jetzt nach und nach ein. Wir begrüßen uns neugierig und ich versuche mir 24 fremde Gesichter und Namen zu merken – zum Glück habe ich eine Liste. Unser Busfahrer heißt Bene und ist ein supersympathischer italienischer Schwabe.

Bene begrüßt uns in seinem Bus und gewinnt mit seiner humorvollen Art sofort alle für sich. Danach bin ich dran. Ich bekomme ein Mikro und dann auch ein paar Lacher, und mein Stresspegel fällt. Ziemlich nette Leute wollen da mit mir nach Mailand fahren. Ich verteile meinen Infozettel und was Kleines für den süßen Zahn und hake meine Liste ab, dann sinke ich schon entspannter auf meinen Platz. Alle sind da, es kann losgehen.

Sechs Stunden bis Mailand

Der Regen klopft gegen die Scheiben, um uns herum ist es stockfinster. Wir fahren gleichmäßig durch die Nacht und irgendwann fallen auch mir die Augen zu. Als ich wieder aufwache, sind wir in der Schweiz und die Berge heben sich wie ein Scherenschnitt vom Nachthimmel ab. Bei der ersten Pause reißt das Band an meinem rechten Schuh und ich muss improvisieren. Bei all den Dingen, die in meiner Vorstellung hätten schiefgehen können, habe ich daran ganz sicher nicht gedacht: Ich sitze mitten in der Nacht in einem Reisebus nach Mailand und repariere meinen Schuh. Meine Ungeschicktheit bleibt zum Glück der einzige Zwischenfall. Nach mehreren Stopps und einer Frühstückspause landen wir dann mitten im italienischen Sommer – Mailand heißt uns mit strahlendem Sonnenschein willkommen.

 

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Ganz schön schaurig …

Los geht’s mit einer Krimitour durch die Gassen der Altstadt. Geisterhafte Erscheinungen auf dem Dom, eine umstrittene Bombenexplosion und ungeklärte Todesfälle: Unsere Stadtführerin Heike fasziniert uns mit mysteriösen Geschichten aus alten Zeiten. Höhepunkt der Führung ist ein gespenstisches Beinhaus mit tausenden von Knochen und Schädeln aus einer fremden Vergangenheit.

 

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… aber auch voller Charme

Danach haben wir Zeit für persönliche Entdeckungsreisen. Die Grüppchen teilen sich auf und erkunden Mailand auf eigene Faust. Mein Begleiter und ich lassen uns treiben. Wir entdecken einen lässigen kleinen Burgerladen – der Kellner übt begeistert sein Deutsch an uns –, üppig geschmückte Dachterrassen, Ruinen und einen ziemlich altmodischen Carabiniere. Das Flair der Stadt zieht uns in seinen Bann. Am Brunnen vor dem Mailänder Schloss lassen wir schließlich gemeinsam mit Einheimischen und Touristen den Nachmittag davonziehen, gesättigt von der heißen Sonne und den Eindrücken der Stadt.

 

carabiniere

Ciao, Milano!

Pünktlich zur Abreise sind alle Teilnehmer wieder am Treffpunkt und ich freue mich, dass sie sehr entspannt aussehen. Eine Gruppe zeigt mir ihre Einkaufstüten, eine andere erzählt davon, wie sie sich in den Gassen verlaufen haben. Auf der Rückfahrt geht es zunächst recht lebhaft zu, und als wir um Mitternacht herum wieder zu Hause ankommen, darf ich müde, aber zufriedene Mitfahrer verabschieden – danke, dass ihr dabei wart!

 

 

 

 

 

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