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Adventsgedicht


ZUCKERWATTE & FASHION

Warum sich eine Order-Tour ein bisschen nach Zuckerwatte anfühlt und wie das gewisse Etwas geheimnisvoll beginnt und mit Vorfreude endet, erfahrt ihr in diesem Beitrag. Wir begleiten Eva, Christina und Laura zu Jooles Fashion Agentur und erfahren, wie eure Lieblingsstücke den Weg ins ChicSaal finden.

Ich fahre mit den Mädels vom ChicSaal auf eine ihrer Order-Touren. Es ist eine Premiere – was mich erwartet, weiß ich nicht. Dass es Fashion vom Feinsten sein wird, davon gehe ich aus. Christina und Eva sammeln mich um 10 Uhr auf einem Parkplatz in Bisingen ein. Wir machen einen Abstecher nach Tübingen, holen Evas Tochter Laura und Hund Shivu ab und fahren dann nach Sindelfingen ins Haus der Konfektion. Dort haben sich die Damen von Jooles Fashion Agentur für einen Tag einquartiert. Sie sind eigentlich in München zu Hause und bedienen bundesweit ausgewählte Boutiquen mit Labels, die es nicht überall gibt, und Kollektionen, die das gewisse Etwas haben. Na, da bin ich mal gespannt.

Die Ladys wirken geschäftig

Während der Fahrt fällt mir die leicht angespannte Atmosphäre auf. Die Ladys können zwar noch lachen, wirken aber um einiges geschäftiger als sonst. Einen Tick ernster und sehr konzentriert. Noch dazu sind wir spät dran. Eva hat ihre Familie für den Nachmittag eingeladen: morgens das Business, danach die Gartenparty mit selbstgebackenem Erdbeerkuchen für die Verwandtschaft. Da soll noch einer behaupten, frau könne Beruf und Familie nicht unter einen Hut bringen.

In Sindelfingen angekommen parken wir an einem Hintereingang des Gebäudes. Lediglich ein paar rosarote Papiertüten mit der Aufschrift custommade zieren den grauen Betonboden, auf dem ein wuchtiger, orangenfarbener Container steht. Wüsste ich es nicht besser, würde ich denken, wir sind im Hinterhof einer alten Fabrik gelandet. Hat ein bisschen was Geheimnisvolles, das Ganze. Innen schaut es völlig anders aus. Die weißen Bodenfliesen, die langen Flure, der hohe offene Innenraum mit Glasdach und vor allem der imposante Kronleuchter wirken extrem nobel. Alles ist weiß, aus Glas und sehr chic. Wir fahren im (selbstverständlich gläsernen) Aufzug in den dritten Stock und finden, was wir suchen: Jooles Fashion.

An den Kleiderstangen hängen farbenfrohe Roben

Hingen an den schwarzen Kleiderstangen, die an den Wänden des Showrooms entlang aufgestellt sind, nicht die farbenfrohen Roben, wäre auch hier alles total clean – weiß und mit viel Glas, versteht sich. Das hat schon Style. Darauf kann ich mich nicht konzentrieren und ich spüre ein heftiges Kribbeln. Eines, das mir deutlich sagt: „Lauf, schau dir die Prachtstücke an.“ Während ich versuche, mich im Zaum zu halten, begrüßen uns die Agenturchefin und ihre Mitarbeiterin. Alle nennen sich beim Vornamen; sie werfen sich Küsschen auf die Wangen und halten vertrauten Smalltalk. Und dann geht es direkt los. Erst als Christina die ersten Outfits anprobiert und Laura und Eva einen Kleiderbügel nach dem anderen von der Stange ziehen, verstehe ich Fuchs, wie es funktioniert.

Die drei Damen wählen gezielt und mit professionellem Blick

Es gibt eine kleine Auswahl, die für die Sofort-Order bestimmt ist und bei Bestellung schon in den nächsten Tagen geliefert wird. Alles andere wird heute bestellt und erst im November versandt. Hier hängen die Trends von morgen! Es ist spannend und irritierend, ein bisschen so, als würde man einem Kind auf dem Rummel die Zuckerwatte vor die Nase halten. Dran schnuppern ist erlaubt, essen nicht. Aua. Nun gut, ich bin Endkundin und kann keine Routine vorweisen, die meine höchst emotionsgeladene Sehnsucht unterdrücken könnte. Zumal Jooles Fashion Agentur hält, was sie verspricht: das gewisse Etwas. Nur ein Etwas zu finden fällt mir schwer. Ich empfehle jedes zweite Teilchen für die engere Auswahl und den anfangs noch leeren Kleiderständer. Der ist für das Chicsaal reserviert. Alles, was in Frage kommt, findet dort seinen Platz. Die drei Damen der Boutique wählen gezielt und mit professionellem Blick, wobei sie ebenfalls alles andere als gefühlskalt wirken. Sie überlegen, welche Kundin Gefallen an ihrer Wahl finden könnte, befühlen die Stoffe, ziehen an und wieder aus, diskutieren miteinander, verlieben sich und hängen ein Teilchen nach dem anderen auf ihren Ständer. Der füllt sich binnen kürzester Zeit.

Irgendwann sind wir durch und setzen uns an den großen Massivholztisch in der Mitte des Raums. Caro versorgt uns mit Kaffee, kühlen Getränken und Snacks und wir dürfen es uns gemütlich machen. Eva und Christina beraten sich, was wieder aus der engeren Auswahl fliegt, und ich beobachte Caro. Die junge Frau rollt den ChicSaal-Ständer vor den Tisch und packt ihr Tablet aus. Sie zieht einen Kleiderbügel von der Stange und hält das erste gewisse Etwas in die Höhe.

Dann wird bestellt

In dieser Form präsentiert sie jedes einzelne Kleidungsstück. Die Mengen, Größen und Farben werden gemeinsam festgelegt und mit Unterschrift auf dem Tablet bestellt. Ein Label folgt auf das andere. Erst Gestuz, dann Custommade, danach Rabens Saloner und zu guter Letzt Bags-Day.

Ich knabbere an meinem Snack und stelle mir vor, es wäre Zuckerwatte

Wieder zu spät, aber mit einem glücklichen Lächeln im Gesicht sind wir irgendwann am Ende. Und genau an diesem Punkt beginnt die Vorfreude. Ich kann mir bildlich vorstellen, wie Christina, Eva und Laura im Laden stehen und die Ankunft des Paketdienstes kaum erwarten können. Die hinreißende Auswahl der Direkt-Order ist bereits #imländle eingetroffen. Ob sie sich im November noch an all das erinnern können, was sie heute bei Jooles ausgesucht haben, weiß ich nicht. Aber ich habe gelauscht. Die Beratung darüber, was aus der engeren Auswahl fliegt, verlief einstimmig: Nichts.

 

Vielen Dank an Yannick Streicher von Silverscreen. Er hat aus meinen Handy-Pics und Selfmade-Videos dieses gelungene Video gezaubert.

 

0 Comments

  1. dorie

    2nd Jun 2016 - 20:14

    Sehr interessanter Beitrag 🙂 Danke dafür!
    Liebe Grüße♡
    ———-
    http://Www.thedorie.com

    • imlaendle

      2nd Jun 2016 - 20:29

      Danke 😆

  2. goldendotsblog

    26th Sep 2016 - 15:11

    Sehr cooler Beitrag! Ich bin auch auf dem Weg Einkäuferin zu werden und finde das ganze total spannend 🙂

    VG Laura

    https://goldendotsblog.wordpress.com/

    • imlaendle

      26th Sep 2016 - 21:51

      Wie schön!!! Danke lg

  3. Herbstglück – #imländle

    6th Nov 2016 - 16:03

    […] Zuckerwatte & Fashion – Auf Ordertour mit dem ChicSaal […]

  4. Ebony & Ivory – Bianca Vaitl kommt nach Balingen – #imländle

    30th Nov 2016 - 16:19

    […] Auf Order- Tour mit den Damen vom ChicSaal […]

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