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Rockstars #imländle

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Musik & Kunst I Rebellious Spirit I Bisingen
Die Zeit ist reif dafür, den Sound #imländle laut zu drehen. Rebellious Spirit, Hardrock-Newcomer der Region, tauchen mit uns in die Welt der edlen Rockmusik ein. Lernt die vier sympathischen Jungs kennen, erfahrt mehr über ihre eindrucksvolle Karriere und freut Euch auf eine exklusive Backstage-Reportage beim „Mach mich LAUT!“ Sommerfestival.

Jannik Fischer ist sieben Jahre alt, als er beschließt, Rockstar zu werden. Er spielt Gitarre und übt mit seinem drei Jahre älteren Bruder Jens. Während dieser an seinen Bassklängen feilt, entdeckt der mittlerweile 10-Jährige Jannik die Leidenschaft für das Singen. Er nimmt Gesangsunterricht. Drei Jahre später gründen die Brüder gemeinsam mit Drummer Silvio „Rebellious Spirit“. Im Jahr darauf ist die Band mit dem Gitarristen Corvin komplett. Ihn kennen die Jungs seit ihren Kindheitstagen. Früher spielten sie Playmobil, heute feinsten Crossover Rock.

Wir besuchen die Jungs in ihren heiligen Hallen

Michi und ich besuchen die Band an einem sonnigen Nachmittag in ihren heiligen Hallen. Als wir ankommen, öffnet Jens die Haustür. Zeitgleich kommt uns Jannik aus dem Garten entgegen. Ich weiß nicht, wen ich als erstes begrüßen soll, bin mir ab der ersten Sekunde sicher, dass die zwei Rockstars sind.

Der 23-jährige Jens wirkt sehr cool. In seinen Augen entdecke ich ein melancholisches Funkeln, das mich ein bisschen an Kurt Cobain erinnert. Von Janniks Blick bekomme ich gar nix mit. Der trägt nämlich, wie es sich bei Sonnenschein und im Rockstar-Alltag gehört, eine Sonnenbrille. Mit tätowiertem Oberarm, langen Haaren und einer einnehmenden Art, verkörpert er all das, was einen echten Frontmann ausmacht.

Als das mit der Begrüßung geklärt ist, zeigen die Brüder uns ihren Proberaum. Tapeziert mit Postern, vollgestellt mit E-Gitarren, einem Schlagzeug, einem schwarzen Ledersofa und eben allem, was man zum Musik machen braucht. Der Raum wirkt de facto wie eine kleine heilige Halle und ich bin mir sicher, er bebt, wenn sie spielen. Ich fühle es: Das ist das Herzstück der Band.

Seit der Bandgründung sind fünf Jahre vergangen

Da das Wetter jedoch zu schön ist, um drinnen zu bleiben, suchen wir uns ein schattiges Plätzchen im Garten. Die Jungs erzählen, Michi filmt und ich haue mit gewohnter Manier in die Notebooktasten.

Seit der Bandgründung sind fünf aufregende Jahre vergangen. 2011 wird Rebellious Spirit von dem Produzenten Markus Gumball entdeckt. Mit ihm arbeiten sie bis heute zusammen. Mitte 2013 wird das erste Album „Gamble Shot“ von der Plattenfirma STV veröffentlicht.

Die mittlerweile routinierten Jungs entwickeln sich ständig weiter und der Erfolg spricht für sich. Spielen sie anfangs ausschließlich in regionale Clubs, werden sie heute auch in London oder anderen Metropolen unserer Welt gebucht. Rebellious Spirit hat mittlerweile europaweit über 200 Konzerte absolviert. Dabei touren sie mit W.A.S.P., Axel Rudi Pell, Freedom Call, The Poodles und Bonfire. Auch bekannte Festivals werden bespielt. Sie teilen sich die Bühne mit Bands wie Europe, Accept, Lordi oder Alice Cooper und bringen bei einem Festival bis zu 2.000 Menschen zum toben. Ihre Fanbase wächst beschaulich, es gibt einen Fanclub und ein treuer Anhänger hat das Logo von Rebellious Spirit sogar auf den Arm tätowiert.

Neben den Live-Gigs, gibt es jenseits der Bühne viel zu tun. Die Homepage will gepflegt sein, die Shows werden akribisch vorbereitet, Songs komponiert, geschrieben und produziert und vor allem das Proben, nimmt viel Zeit in Anspruch.

Der Sound von Obsession klingt wie purer Zucker

Zudem studieren Jannik und Silvio auf Lehramt, Jens in einem Fernstudium Psychologie und Corvin arbeitet Vollzeit als Karosseriebauer und Lackierer. Sein Herz schlägt so heftig  für Sportwagen wie er in die Saiten seiner Gitarre. Der Sound eines Maserati ist für seine Ohren genauso purer Zucker wie die Klänge des neuen Albums Obsession.

By the Way. Corvin und Silvio trudeln  bei unserem Treffen eine halbe Stunde später ein. Der 21-Jährige Corvin wirkt auf mich wie ein perfekter Kumpel-Typ. Strahlt, macht Witze und er ist einer von jenen, bei denen man direkt das Gefühl bekommt, sie schon ewig zu kennen. Silvio strahlt auch, macht mich aber trotzdem nervös. Der setzt sich neben mich und irgendwas stimmt nicht. Es dauert nicht lange, bis ich erfahre, dass es meine Rechtschreibung ist. Silvio stiert auf meinen Bildschirm und korrigiert beiläufig den Text. Wie es sich für einen angehenden Lehrer nun mal gehört. Wir lachen und ich hoffe inständig, dass der 21-Jährige irgendwann mein persönlicher #imländle Lektor wird.

Wenn man auf der Bühne steht, sieht man, was in den ersten Reihen passiert

Ich schiebe dezent mein Notebook zur Seite und will wissen, was mich schon immer interessiert: Wenn man oben auf der Bühne steht, sieht man, wer in den ersten Reihen vor Begeisterung am Rad dreht? Ich meine, nimmt man die einzelnen Menschen wahr, ihre Gesichtszüge, Blicke und Gesten? Könnte da ein Mädel stehen, Janniks Blick und vielleicht sogar sein Herz treffen?

Wie schön die Antwort des 21-Jährigen ist. Der Sänger sieht, was passiert. Manchmal kann er selbst nicht mehr wegschauen und singt nur für das eine Mädchen, das an diesem Abend in der ersten Reihe steht.

Ich erlebe vier echte Jungs, die felsenfest mit beiden Beinen auf dem Boden stehen. Deren unglaublicher Kraftakt, den sie für Ihren Traum auf sich nehmen, extrem leicht wirkt. Dafür kann es nur einen Grund geben: Sie lieben, was sie tun.

Mein Fazit: Die Jungs von Rebellious Spirit überzeugen. Menschlich und musikalisch. Sie haben nichts anderes als den ganz großen Durchbruch verdient. Wir sollten sie im Auge behalten und wenn dann richtig und Backstage.

Backstage mit Rebellious Spirit

Darum werde ich die Band bei dem SOMMER OPEN AIR „Mach mich LAUT!“ am Samstag, den 02.07.2016 begleiten. Die Emotionen und Eindrücke vor, während und nach dem Auftritt für uns einfangen und darüber berichten. Falls mir an diesem Abend Luxuslärm oder Razzmatazz vor die Feder laufen, gibt es noch mehr musikalischen Lesestoff.

Wer authentische Rockabilly-Stück liebt, kommt am ersten Abend des Festivals auf seine Kosten. Neben den Dewy Lilies, die ich im Vorfeld besuche, rocken The Buffalos Chips aus Villingen-Schwenningen die Bühne und lassen uns #imländle ebenfalls Backstage an Ihrem Gig teilhaben.

Lasst uns beim Festival Musikgeschichte #imländle schreiben

Ich bin mir sicher, dass wir an diesem Festival-Wochenende gemeinsam eine kleine Musikgeschichte #imländle schreiben.

Und weil wir direkt mit geballter Ladung in die Welt der Musik eintauchen, sollte erwähnt sein, dass auch der Videoproduzent  Michael Maiber kein unbeschriebenes Notenblatt ist. Der Pianist begeistert mit seinen Youtube-Tutorials über 9.600 Follower und bereichert, neben Yannik Streicher von Silverscreen, #imländle mit spannendem Filmmaterial.

 

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Nahe Sternchen strahlen heller

 

Copyright: Text: Petra Nann I Video / Bildmaterial Michael Maiber & Petra Nann

 

 

 

 

 

3 Comments

  1. Musik trifft mitten ins Herz – #imländle

    19th Jun 2016 - 11:58

    […] Rockstars #imländle […]

  2. PARMESAN – WELCOME BACK – #imländle

    4th Aug 2016 - 10:42

    […] Rebellious Spirit Rockstars #imländle […]

  3. Meine Begegnung mit Doro Pesch – #imländle

    23rd Nov 2016 - 17:19

    […] Rebellious Spirit – Rockstars made #imländle […]

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