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Interview mit der Kolumnistin von „Brezel trifft Baguette“

Interview mit der Kolumnistin von „Brezel trifft Baguette“

Kolumne Brezel trifft Baguette  I Silke Porath I Balingen
Die Schriftstellerin Silke Porath steht Rede und Antwort. Verrät, auf welchen Kontext wir uns bei Ihrer Kolumne »Brezel trifft Baguette« freuen dürfen, erklärt die Titelwahl und plaudert aus dem schwäbisch-französischen Nähkästchen.

Über Deinen Werdegang als Schriftstellerin durften wir bereits mehr erfahren. Jetzt geht’s ans Eingemachte: Du schreibst eine Kolumne #imländle. Der Titel: »Brezel trifft Baguette«. Was hat es mit dem Namen auf sich?

Ich bin mit einem Franzosen verheiratet. François flippt aus, wenn er echtes französisches Baguette knabbern darf. Was man bei uns nicht oft findet. Da stehen eben eher Brezeln auf dem Speiseplan. Für einen im Schwabenland gestrandeten Franzosen nicht immer leicht …

Dein Ehemann ist also das Baguette und du bist die Brezel? Wie bist du auf die Idee gekommen?

Wer an Frankreich denkt, der hat doch sofort ein Bild im Kopf. Einen französischen Jungen mit Baskenmütze, der ein Baguette unter sein Arm geklemmt hat. Ehrlich gesagt … Brezeln schmecken (mir) besser!

Was sagt Dein Ehemann dazu, dass er bald die Hauptrolle in Deiner Kolumne spielt?

Mein Monsieur hat sich gekringelt vor Vergnügen, als er die ersten Texte las. Er ist ja schon unter anderem Namen in einem meiner Bücher aufgetreten. Das fand er auch sehr witzig.

Überlegt ihr gemeinsam, über was Du schreiben wirst?

Da gibt’s nicht viel zu überlegen, er liefert mir täglich Vorlagen. Wie Elfmeter. Ich muss die nur einlochen.

Wie oft dürfen wir uns über Deine Beiträge freuen?

Wenn es nach Monsieur geht – jeden Tag. Zunächst aber werden wir wohl alle 14 Tage aus unserem französischen Territorium mitten #imländle berichten.

Auf welche Anekdoten können wir uns in den nächsten Wochen freuen? Verrätst Du uns schon ein bisserl was?

Ihr dürft quasi live bei unserer Hochzeit dabei sein. Mit uns durchs Balinger Städtle bummeln. Und erfahren, warum wir in einem Springbockbett schlafen.

Was verbindet dich mit Frankreich und hast Du dort einen Lieblingsplatz?

Seit ich mit Monsieur verheiratet bin, habe ich viel Verwandtschaft im Nachbarland. Die leben praktischerweise in den schönsten Regionen. Direkt am Atlantik. In Bordeaux. Bei den Sh’ti (die sind übrigens echt wie im Film!). Wir haben noch gar nicht alle besucht. Also freue ich mich auf neue Lieblingsplätzchen.

Was gefällt Deinem Ehemann besonders an unserem Schwabenländle?

Monsieur kam als Soldat nach Tübingen. Für ihn ein exotischer Platz, den er nach und nach entdeckt hat. Anfangs verstand er kein Wort, aber die
Landschaft hier im Schwabenländle hat ihm von Anfang an gefallen. Tja,
und dann die Schwaben selbst, unsere offene und ehrliche Art.

Was mag er gar nicht?

Deutsches Planen. Das passt nicht zu uns. Ich bin da wie er: Wir haben ein offenes Haus. Wer kommt, ist willkommen und wenn es ausnahmsweise mal gerade nicht passt, sagen wir das. Da sollte niemand beleidigt sein. Deutsche planen jeden Besuch akribisch, putzen vorher und sowas. Das braucht es doch gar nicht!

Was vermisst er am meisten?

Da gibt es viel, denke ich. Die französischen Supermärkte. Die sauguten Zutaten zum Kochen. Die gibt es hier auch, aber viel, viel teurer. Und natürlich seine Familie. Eine französische Familie zu haben heißt, ein Zuhause zu haben.

Hat er in Balingen einen Lieblingsplatz?

Viele! Mein Monsieur sagt selbst, dass Balingen perfekt ist. Weil es hier alles gibt, ohne dass man in eine hektische, laute und schnelle Großstadt muss. An einem sonnigen Tag am Marktplatz sitzen, ist fast wie Urlaub in Frankreich. Der Wochenmarkt am Samstag ist wie Ferien. Wir gehen gern ins Café La Gare. Und wir lieben es, mit unseren beiden Hunden an der Eyach entlang zu schlendern.

Was hat dich dazu bewegt #imländle mit Deiner Kolumne zu bereichern?

Ganz einfach, liebe Petra: Du! Außerdem ist unser Ländle das Schönste überhaupt. Sagt auch mein Monsieur. Wir könnten ja theoretisch in Südfrankreich wohnen. Oder bei den Sh’tis. Tun wir aber nicht, weil wir hier daheim sind.

Was wünschst du dir von den Lesern?

Von ihnen? Lieber anders: Ich wünsche mir für die Leser, dass sie beim Schmökern genau so viel Spaß haben, wie ich im Alltag mit meinem Monsieur.

 

Mehr #imländle

Vom Leben und Schreiben der Silke Porath

 

Bildquelle: Copyright Silke Porath

0 Comments

  1. Ein Monsieur im Ländle Ergruhsagg! – #imländle

    22nd Apr 2016 - 9:40

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  2. Ein Monsieur im Ländle „Vive la France“ – #imländle

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  3. Ein Monsieur im Ländle „Darf ich den streicheln?“ – #imländle

    2nd Jul 2016 - 11:31

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  4. Ein Monsieur im Ländle – Er meldet sich zurück – #imländle

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  5. Madame wird mopsig – #imländle

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  6. Ein Monsieur im Ländle -Monsieur braucht Feuersünden- – #imländle

    18th Nov 2016 - 13:21

    […] Interview mit der Kolumnistin. Erfahrt mehr über Silke. […]

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